The Bubbles (2006)
Dreimal gab es Tränen. Zunächst bei der Konfrontation mit der Szene. Erinnerungen an eine längst vergangene Zeit und Wut über meinen Puritanismus, der nichts als pure Wut und Trauer war und ist. Ich werde die Orgasmen auf den Free-Parties nie vergessen und das Rave an der Küste war eine kleine, zaghafte Versöhnung mit E und der Crowd. Party ist besser als Krieg, wo liegt hier die Aufregung? Die zweiten Tränen kamen mit der Wut über die Situation: Diese blöde Religion - oder besser gesagt - Tradition, die diese Liebe verhindert, behindert und letztendlich unmöglich macht und die unglaublich süßen Versuche der ProtagonistInnen, doch irgendwelche Umwege zu finden, nur um einfach glücklich zu sein. Hell yeah, wer nimmt sich das Recht heraus, dies irgendeinem Menschen zu verbieten? Ich hasse diese Welt! Und zuletzt beim Schluss. Das einzig mögliche Ende, das diesem großartigen Film gerecht wird und zugleich so unsagbar traurig. Bin ich froh, dass ich das gesehen habe!
Ich wurde von den Grünen ins Kino eingeladen.
P.S. Und wie unglaublich sexy Menschen sind, wenn das Wetter warm und schön ist! Merde, Kälte ist nix für mich. Vergiss das vedische Harmoniegeschwafel.