21. Dezember 1988: Der Absturz einer Boeing 747 über Lockerbie in Schottland
21. Dezember 1988: Der Absturz einer Boeing 747 über Lockerbie in Schottland
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Blacksad - Arctic Nation
Krimi vor dem Hintergrund der Rassenunruhen in USA - Darstellung der “Tiermenschen” sehr gut gelungen - Plot sehr spannend aufgelöst und geiler Schnitt.
ISBN: 3-551-74762-8
Leopold Kohr
John F. Kennedy
Eine anständige Österreicherin (anonymer Anruf)
Aufzeichnung von einem anonymen Anruf an einen politisch aktiven Österreicher. (Es gab davon eine ganze Serie!) Gefunden auf der facebook Pinnwand des Bündnisses gegen den Rechtsruck.
Faktum ist: Der Niedergang der Fahrzeugindustrie wurde durch die Wirtschaftskrise beschleunigt, aber nicht durch sie ausgelöst. Die Ursachen sind hausgemacht: Überkapazitäten, falsche Produkte und Arroganz. Man setzt(e) auf schwere, teure und vor allem ineffiziente Autos (der SUV - ein Hauch von Abenteuer im Verkehrsstau!) und insgesamt auf ein Geschäftsmodell, das nur noch mit kreativer Finanzierung funktioniert, um das Publikum nicht durch die tatsächlichen Kosten zu verstören. Wenn die Geldschöpfung versiegt, brechen allerdings die Umsätze ein.
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Viele denken heute, ein Liberaler, das sei einer, der die Steuern senken und dann möglichst vom Staat und der Gemeinschaft der Bürger in Ruhe gelassen werden will. Wer so denkt, sei auf das Vorbild des Liberalen Ralf Dahrendorf verwiesen. Im Jahr 1965 rief er dem autoritären Geist in jener Bundesrepublik, die in diesem Jahr, 2009, im milden Licht einer selbstverständlichen, von Anfang an gesicherten demokratischen Entwicklung gefeiert wird, die Worte entgegen: “Es gibt Winkel dieser Gesellschaft, in denen die oft gedankenlose Unmenschlichkeit als System fortlebt. Es gibt den beißenden Kontrast des Geredes von der Humanität zu der Gleichgültigkeit gegenüber dem Leben.” Es sei “diese Mischung von theoretischer Humanität und praktischer Unmenschlichkeit, die Deutschland zuweilen so unerträglich macht”.
Doch wenn er im Verhörzimmer sitzt und sagt: „Morgen wird wieder eine Bombe hochgehen, ich sag euch aber nicht, wo!“ Darf die Polizei diese Person dann wenigstens mit Musik beschallen? Sie dazu zwingen, stundenlang zu stehen? Sie nackt ausziehen? Also jene Methoden anwenden, die auch den US-Behörden in Guantánamo gestattet sind? Sie wären doch das gelindere Mittel, anstatt die Bombe hochgehen zu lassen, oder?
Manfred Nowak: Ja, ja, der berühmte theoretische Ticking-Bomb-Fall! Wir müssen uns loslösen von diesem „Robin-Hood-Polizisten“, den es in der Realität nicht gibt. Also meine klare Antwort: Nein, wir dürfen ihn nicht foltern. Und wir dürfen ihn auch nicht erniedrigend behandeln. Das sind absolute Verbote, und es hat historische und empirische Gründe, warum es sie gibt. Diese Abwägung: Je gefährlicher ein Mensch, desto mehr Druck ist zulässig – die darf es nicht geben. Die Schwelle ist für alle Menschen gleich. Für den Ladendieb wie für den Massenmörder. Die vorsätzliche Zufügung von Schmerzen und Leid ist für beide verboten. Das bedeutet aber nicht, dass Polizisten bei Verhören den Tätern den Ernst der Lage klar machen müssen. Doch ihre Erniedrigung ist verboten.